
In ihrer gemeinsamen Veranstaltungsreihe möchten das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Stifterverband diskutieren, wie Hochschulen als Katalysatoren der Transformation wirken und in ihrer Zukunftsfähigkeit gestärkt werden können.
Die einstündigen Online-Talks initiieren zukunftsorientierte Diskussionen zur Gestaltung innovativer, zukunftsfähiger Hochschulen. Durch praxisnahe Beispiele wird diskutiert, wie Hochschulen in kritischen Handlungsfeldern mit systemischen "Pain points" umgehen und notwendige inhaltliche sowie strukturelle Anpassungen erfolgreich umsetzen können. Es gibt bereits gute Beispiele dafür, wie Hochschulen diese Umwälzungen produktiv aufgreifen und gestalten könnten. Um von wirksamen Modellen zu lernen, geben Expertinnen und Experten anhand von Beispielen guter Praxis Einblicke in ihre Lösungsansätze und Erfahrungswerte. Sie bieten Inspirationen und die Möglichkeit für Diskussionen.
Die Zoom-Veranstaltungen richten sich insbesondere an Personen, die in Hochschulen Entscheidungen treffen und an praxisnahen Impulsen zur zukunftsfähigen Gestaltung ihrer Institutionen sowie einem institutionsübergreifenden Austausch interessiert sind. Ebenso sind alle Interessierten aus Hochschulen, Politik und anderen Gesellschaftsbereichen herzlich eingeladen, da auch sie Veränderungen anstoßen und mittragen.
9. April 2025
12:00 bis 13:00 Uhr
Thema: Welche Strukturen unterstützen Hochschulen
in ihrer Funktion als Innovationstreiber?
Globale Polykrisen erschüttern etablierte Sicherheiten und konfrontieren das Hochschulwesen in einer neuen Dringlichkeit mit zahlreichen Herausforderungen. Diese werden oft als Bedrohung wahrgenommen, eröffnen aber Chancen und Möglichkeitsräume für die Weiterentwicklung der Hochschulen und ihrer Positionierung als Treiber von Innovation und gesellschaftlichem Wandel. Doch wie können Hochschulen agil und handlungsfähig bleiben, um auf neue Herausforderungen zu reagieren? Welche organisatorischen Rahmenbedingungen unterstützen sie dabei, Innovationen gezielt voranzutreiben und zukunftsfähig zu bleiben?
Die Veranstaltung beleuchtet, welche hochschulübergreifenden und institutionellen Strukturen Hochschulen dabei unterstützen können, wandlungsfähig Innovationen voranzutreiben und neue Entwicklungen dynamisch mitzugestalten. Über zwei Impulse von Expertinnen bzw. Experten verbindet die Veranstaltung eine Meta-Perspektive auf innovationsförderliche Organisationsstrukturen mit konkreten Erfahrungen aus Hochschulen, die ihre Strukturen gezielt weiterentwickelt haben.
Der Talk knüpft damit an zentrale Ergebnisse der vom Stifterverband und von der Heinz Nixdorf Stiftung veröffentlichten Explorationsstudie "Neue Formen der tertiären Bildung" zu innovativen Zukunftskonzepten für Hochschulbildung an. Die Studie identifiziert "unzureichende strukturelle und institutionelle Agilität" als eine Herausforderung für Hochschulen und zeigt anhand internationaler und nationaler Ansätze, wie strukturelle Lösungswege Hochschulen dabei unterstützen können, wandlungsfähig zu bleiben.
Es diskutieren:
Auch in der vierten und letzten Veranstaltung der Reihe haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fragen an die Referentinnen und Referenten via Zoom-Chat zu stellen und so mit ihnen zu diskutieren.
Moderatorinnen:
Dr. Yasmin Djabarian, Teamleitung Innovation und Internationalisierung, Stifterverband
Melanie Rischke, Senior Projektmanagerin, CHE Centrum für Hochschulentwicklung
Anmeldeschluss: 8. April 2025, 12:00 Uhr
Warum müssen wir jetzt die Weichen
für die Zukunft stellen?
20. November 2024
Warum braucht es jetzt dringend mehr Zukunftsdiskussionen über die Gestaltung von Bildung und Hochschulen? Wie können zukünftige Entwicklungen erfolgreich antizipiert und Hochschulen in ihrer Wandlungsfähigkeit gestärkt werden, sodass sie eine noch proaktivere gestaltende Rolle einnehmen? Welche Auswirkungen hat dies auf Hochschulprofile? Was können wir von innovativen Modellen lernen? Zwei Impulse führen in das Thema, wie Hochschulen zu Katalysatoren der Transformation und somit zu Orten der Innovation werden können, ein. Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung, beschrieb den Bedarf und zeigte idealtypische Lösungsansätze auf. Andrea Frank, stellv. Generalsekretärin des Stifterverbandes, gab einen Einblick, welche zukunftsfähigen Modelle bereits in der Umsetzung sind und wie sie als Treiber der Entwicklungen agieren.
Wie finden wir eine Balance
zwischen Standards und Freiräumen?
12. Februar 2025
Beim zweiten Future:Talk ging es um die Frage, wie Hochschulen die Balance zwischen Mindeststandards und Experimentierräumen austarieren können. Zwei Impulse beleuchten dies aus unterschiedlichen Perspektiven. Angedacht ist ein Input aus einer Systemsicht, der thematisiert, ob Hochschulen über genügend Spielräume verfügen, um flexibel auf die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu reagieren. Reichen ihre Gestaltungsmöglichkeiten oder sind bestimmte innovative Profilierungsrichtungen faktisch derzeit nicht realisierbar, obwohl sie sinnvoll wären?
Die Referentin und Referenten:
Wie kommt eine Hochschule
zu einem authentischen Profil?
5. März 2025
Hochschulen stehen vor umwälzenden Veränderungen: Akademische Bildung ist nicht mehr strikt von beruflicher Bildung getrennt. Ein Studium ist nicht mehr zwingend eine zusammenhängende Phase zwischen Schule und Beruf. Lehre findet nicht mehr nur im Hörsaal oder Labor in Präsenz statt. Bei den ersten beiden Terminen der Future:Talks wurde diskutiert, warum Hochschulen ihren individuellen Weg durch solche sich auflösenden Gewissheiten finden müssen und dass die Etablierung eines authentischen Hochschulprofils hierfür ein zentrales Mittel ist. Daher sollte in dieser Veranstaltung diskutiert werden, wie Hochschulen ganz konkret zu ihrem authentischen Profil gelangen können.